Montag, 19. Dezember 2011

das Rauschen

Ich stehe hier in einem Garten.
Ich weiß nicht, wie ich hierher gekommen bin.
Ich blicke mich um.
Ich sehe Pflanzen, so viele Pflanzen.
Sie sind alle tot.
Der Wind weht. Ich höre ihn, höre das Rauschen der Blätter.
Es scheint, dass ich hier allein bin. Allein, mal wieder.
Ich laufe weiter. Laufe in Richtung Meer.
Der Wind nimmt zu, zerwuschelt mir meine Haare. Es ist mir egal.
Ich bin auf der Suche nach dem Meer.
Ich laufe weiter. Ich begegne Menschen, die mich nicht wahrnehmen. Es ist mir egal.
Plötzlich liegt es vor mir. Das Meer.
Ich spüre den Sand unter meinen Füßen.
Ich sehe niemand anderes. Es ist keiner hier.
Ich lasse mich fallen. Schließe meine Augen.
Alles was ich höre, ist das Rauschen des Meeres.

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